Alte Frauen lieben Überwachung, Junge Leute hassen Überwachung

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79% Frauen die über 70 Jahre alt sind stimmten dem NDG (Nachrichtendienstgesetz) zu.

Und da dachte man, dass die Älteren für Freiheit und Gerechtigkeit gekämpft haben. Nur ohne Privatsphäre ist es auch mit Freiheit und Gerechtigkeit schnell vorbei.
Aber weit gefehlt. Nur die ganz jungen Stimmbürger liessen sich nicht auf den Deal Terrorbekämpfung kontra Schnüffelstaat ein:
Gemäss Umfrage: Unterteilt man die Altersgruppe der 18-39-Jährigen in zwei Gruppen (18-29-und 30-39-Jährige), so fällt die Ablehnung der jüngsten Stimmberechtigten noch deutlicher aus (60% Nein-Stimmen). Leider gingen nur 27% zur Urne um ihre Stimmen zu beerdigen.

Gemäss Umfrage über das Vertrauen in den Bundesrat (0-10 Punkte)

Von sehr gering bis mittel (0-5 Punkte) war bei 51% der Befragten das Vertrauen in den Bundesrat sehr klein.
Welche Altersgruppen das Vertrauen in den Bundesrat verloren hat, ist leider nicht bekannt. (Quelle: VOTO Bericht)

Junge und Alte nutzen andere Medien

Die traditionellen Medien erreichen die Jungen immer weniger. Diese informieren sich primär via Facebook und Co., weil sie Radio, TV und Zeitungen nicht trauen – je jünger sie sind, desto grösser ist ihr Misstrauen. Das zeigt eine neue Studie der Uni Zürich. (Quelle: Berner Zeitung)

Die Medien lieben Überwachung.

Je mehr, desto besser. Google verdient mit dem Wissen um das Nutzerverhalten, (=Überwachen) etwas Geld. Noch mehr Geld verdient Google mit der der Kontrolle der Inhalte. Und wenn der Staat bei Google einkauft und dabei noch Steuerbefreiung gibt, dann ist dies eine WIN-WIN Situation.
Und auf der anderen Seite gibt es nur Verlierer: Propaganda der Konzerne und neue Gesetzte gegen die Bürger mit immer weniger Freiheiten. Damit die Vorschriften eingehalten werden, muss noch mehr Kontrolliert werden.

Aber der Terrorismus ist doch…

Rein statistisch gesehen starben in England von 2000 bis 2010 pro Jahr an folgenden Ursachen diese Anzahl Menschen:
• Terrorismus: Fünf Menschen.
• Bienenstiche: Fünf Menschen.
• Ertrinken in der Badewanne: 30 Menschen.
Der Politikwissenschaftler Andreas Busch schreibt dazu:
“Als objektive Gefahr ist der Terrorismus als Todesursache schon immer statistisch unbedeutend gewesen, darüber herrscht in der Literatur Einigkeit.” (Quelle: Deutschlandfunk)

Junge duschen, alte Frauen baden: kommt daher die Angst vor einer unerwarteten Todesursache?

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