Ennetcom: Regierung in grossen kriminellen Kommunikationsring verwickelt?

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Unmittelbarer Ermittlungsgrund gegen den niederländischen Anbieter von Smartphones war ein Verdacht auf Verstoss gegen das Geldwäschegesetz. Nach Auskunft der Polizei wird untersucht, ob und wie die von der Firma vertriebenen Blackberries mit Kommunikationsstrukturen zusammenhängen, die der organisierten Kriminalität im Bereich des Drogenschmuggels zugerechnet werden.

Auf der Webseite von Ennetcom unter Märkte: Regierungsorganisationen

Wir bieten unseren mobilen Security Gateway als lizenziertes Verwaltungssystem an.
Alle Programme laufen auf speziellen Regierungsservern.

Über die Enttarnung des Netzwerkes hat die Polizei eine Nachricht an alle im fraglichen Blackberry-System angemeldeten rund 19.000 Geräte geschickt und die Eigner der Smartphones über die polizeiliche Übernahme des Netzwerkes unterrichtet.

Im Zuge des Schlages gegen einen “großen kriminellen Kommunikationsring” werden jetzt die Server und die Endgeräte von dem Niederländischen Forensischen Institut gesichtet und entschlüsselt.

 

Ärzte, Anwälte, Notare, Journalisten oder Geistliche waschen keine Gelder

Ferner wurde den Teilnehmern eine Nachricht zugeschickt, sie mögen sich unter bbencryptiontakedown@politie.nl melden, wenn sie Ärzte, Anwälte, Notare, Journalisten oder Geistliche sind. Diese Berufsgruppen mit ihrem Zeugnisverweigerungsrecht sind von der Strafverfolgung ausgenommen, für alle anderen besteht ein Anfangsverdacht. (Quelle Heise, Ennetcom)

Heise hatte vor der Schliessung noch nie über Ennetcom berichtet. Seltsam eine Firma die nahezu 20’0000 Sicherheits-Smartphones für 1’500.– Euro verkauft hatte, wäre doch vor deren Schliessung einen Artikel wert gewesen. :-)

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