Wieso es der Terrorbekämpfung nicht dienlich wäre, wenn Threema zur Kooperation mit den Behörden gezwungen würde

wc-1098764_1920

Im Rahmen des aktuellen politischen Diskurses rund um das neue NDG und BÜPF wurde die Diskussion bereits mehrfach auf Threema gelenkt. Bei Threema handelt es sich um eine Plattform für Mobilgeräte, über welche die Benutzer vertrauliche Nachrichten austauschen können. Da die Nachrichten End zu End verschlüsselt sind, besteht technisch keine Möglichkeit wie sich allfällige Geheimdienste dazwischen schalten können um den Inhalt dieser Nachrichten auszuwerten.
Am 22. November wurde in einem Zeitungsartikel der Vorwurf erhoben, Threema würde von Jihadisten gezielt verwendet, damit sie ihre Kommunikation verschleiern können. Publiziert wurde dieser Artikel in mehreren Medien der Tamedia Gruppe. Im Nachgang wurde der Artikel ungeprüft von Medien aus dem ganzen deutschsprachigen Raum übernommen.

Es wird nun befürchtet, dass der Druck auf Hersteller von Software wie Threema steigen könnte, um mit den Behörden zusammenzuarbeiten und die Verschlüsselung zu lockern.

Könnten die Hersteller von sicherheitsrelevanter Software in Zukunft gezwungen werden, den Geheimdiensten in irgendeiner Form Zugriff auf die übermittelten Daten zu gewähren? Im Kern bestehen im Falle Threema zwei Herangehensweisen, wie dies Ablaufen könnte.

ganzer Artkel: Argumentarium_threema

Recent Posts

Kommentare sind geschlossen.